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TLS-Zertifikat

Zertifikat, Kette, Laufzeit und Verschlüsselung eines Servers prüfen

Häufige TLS-Ports

Port kannst du auch direkt anhängen (example.com:8443) — eine komplette URL wird ebenfalls erkannt.

Die mit ↑TLS gekennzeichneten Ports beginnen im Klartext: Dort führt die Prüfung erst das Gespräch (EHLO und STARTTLS, bei IMAP a001 STARTTLS, bei POP3 STLS) und schaltet dann um. Bietet der Server das nicht an, steht genau das im Ergebnis — es ist ein Befund über ihn, keine Panne hier.

Selbst nachprüfen

Dieselbe Prüfung kannst du im Terminal machen — unter Linux und macOS mit diesen Befehlen:

Gültigkeitszeitraum des Zertifikats (ab wann, bis wann).
echo | openssl s_client -connect example.com:443 -servername example.com 2>/dev/null | openssl x509 -noout -dates
Für welche Hostnamen das Zertifikat gilt (SAN-Liste).
echo | openssl s_client -connect example.com:443 -servername example.com 2>/dev/null | openssl x509 -noout -text | grep -A1 "Subject Alternative Name"
Ausgehandelte TLS-Version und Verschlüsselung.
openssl s_client -connect example.com:443 -servername example.com </dev/null 2>/dev/null | grep -E "Protocol|Cipher"

Die Befehle sind bereits mit deiner Eingabe gefüllt. Weicht ein Ergebnis von dem hier ab: Ein Server darf jeder Anfrage anders antworten: je nach Methode, nach ausgehandeltem Protokoll, nach Herkunftsland oder danach, welcher Knoten eines CDN gerade antwortet. Unterschiede zwischen Terminal und Seite müssen also kein Fehler sein.