DNS-Propagation
Eintrag geändert — und jetzt? Hier steht, wie viele öffentliche Resolver den neuen Wert schon kennen, und wie lange die übrigen noch brauchen.
Was die Resolver antworten
Noch nichts geprüft.
Warum hier keine Weltkarte steht
Andere Werkzeuge zeigen für diese Frage eine Karte mit zwei Dutzend Fähnchen. Das sieht überzeugend aus, ist aber nicht gemessen: Alle großen öffentlichen Resolver sind Anycast — dieselbe IP-Adresse wird weltweit von vielen Rechenzentren angekündigt, und man erreicht immer das nächstgelegene. Fragen wir von hier aus 8.8.8.8, antwortet die europäische Google-Instanz, nie die in Sydney.
Was oben steht, ist deshalb bewusst enger formuliert: Gefragt wurde jeweils die Instanz, die von unserem Standort aus erreichbar ist — nicht die in Sydney oder São Paulo. Die Zahlen sagen also, wie weit die Änderung von hier aus sichtbar ist, nicht weltweit.
Wer die weltweite Sicht wirklich braucht, kommt um eigene Messpunkte in den jeweiligen Regionen nicht herum. Für die eigentliche Frage — „ist meine Änderung durch?“ — genügt allerdings die TTL: Sie gilt überall gleich.
Was oft als Nächstes dran ist
- DNS-AbfrageWas der Eintrag sein SOLL — von unserem Resolver aus gesehen.
- DNSSEC-PrüfungNach einer Umstellung ist die Signatur der häufigste Stolperstein.
- MX-PrüfungBeim Umzug eines Mailservers hängt an derselben Änderung die Zustellung.
- Nameserver-CheckUneinige Seriennummern? Dann zuerst prüfen, ob überhaupt alle Nameserver antworten.
