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Diagnose

Liegt’s an deiner Leitung, deinem DNS oder deinem Browser? Prüfe es in einer Minute — direkt im Browser, ohne Anmeldung.

Ein vollständiger Durchgang wird bei uns gespeichert und bekommt eine Adresse zum Weitergeben — mit allen Messwerten, deinem Anbieter und deiner IP-Adresse. Was heißt das genau?

Die Prüfung dauert etwa eine Minute. Der Speedtest läuft am Ende mit und überträgt dabei einige hundert Megabyte — bei begrenztem Datenvolumen lieber die Karten einzeln prüfen.

Leitung

–
Latenz —
Jitter (Schwankung) —
Anfragen ohne Antwort —
Ping vom Server zu dir —
Weg zu dir (Traceroute) —
Verbindungsqualität —
Was bedeutet das?

Latenz und Jitter messen wir über eine dauerhafte Verbindung zum Server. Die 20 ms sind unsere Warnschwelle, keine Norm — für Schwankung gibt es keinen allgemeingültigen Grenzwert. Sie entsteht überall dort, wo Pakete warten müssen: WLAN ist der häufigste Grund, aber auch ausgelastete Leitungen, Warteschlangen bei Zwischenstationen und Routenwechsel erzeugen sie. Zusätzlich pingt unser Server zurück zu dir und verfolgt den Weg — so siehst du, ob Pakete verloren gehen und wo.

DNS

–
Dein DNS-Server —
Antwortzeit —
Vergleich: Cloudflare —
Vergleich: Google —
DNSSEC-Prüfung —
Läuft dein DNS über deinen Anschluss? —
Wessen Weg wird gemessen? —
Angekündigte Antwortgröße —
Größte Antwort über UDP —
Nachfrage über TCP —
Große Antworten unterwegs —
Dein Gerät zum Auflöser —
Was bedeutet das?

DNS übersetzt Namen in Adressen. Ist er langsam, fühlt sich alles zäh an, obwohl die Leitung schnell ist. Wir messen die Antwortzeit deines Resolvers, vergleichen ihn mit öffentlichen Anbietern und prüfen, ob er Sicherheitsprüfungen (DNSSEC) macht.

IPv6 & Dual-Stack

–
IPv4-Verbindung —
IPv6-Verbindung —
Dual-Stack (wichtigster Test) —
Provider v4 / v6 —
Was bedeutet das?

Das Internet stellt auf IPv6 um; dein Anschluss sollte beides können. Der Dual-Stack-Test ist der wichtigste: Er prüft, ob dein Browser Seiten erreicht, die über beide Wege angeboten werden. Genau da hakt es, wenn IPv6 falsch eingerichtet ist.

TLS & Zeit

–
Systemuhr —
HTTP/3 (QUIC) —
Verwendetes Protokoll —
Verschlüsselung unangetastet? —
Was bedeutet das?

Eine falsch gestellte Uhr ist eine überraschend häufige Ursache: Plötzlich gibt es überall Zertifikatswarnungen und Anmelde-Codes werden abgelehnt. Außerdem prüfen wir, ob dein Netz modernes HTTP/3 durchlässt.

TCP-Verbindung

–
Ausgehandelte TCP-Optionen —
Wartezeit in Puffern —
Neuübertragungen —
Reihenfolge der Pakete —
Überlastmeldung (ECN) —
Was den Durchsatz bremst —
Was bedeutet das?

Diese Karte misst nichts — sie fragt. Alle Werte stehen seit dem Verbindungsaufbau im Kernel unseres Messpunkts und beschreiben genau die Verbindung, über die du gerade hier bist. Deshalb ist sie die einzige Karte ohne einen einzigen Testverkehr, und deshalb steht hier auch, was sonst niemand sehen kann: worauf sich beide Seiten beim Verbindungsaufbau geeinigt haben, wie viel deiner Laufzeit in Warteschlangen steht, und was den Durchsatz wirklich gebremst hat. Der Messpunkt hängt ohne Proxy am Netz — sonst beschriebe die Auskunft eine fremde Verbindung.

Blocklisten & Netz

–
Blocklisten —
IPv4 —
IPv6 —
Reverse-DNS —
Anschlusstyp —
NAT-Typ —
Werbe-Blocker —
Browser —
Was bedeutet das?

Steht deine IP auf einer Spam-Blockliste, kann das deine Zustellung erschweren — eine Liste blockiert nichts von sich aus, jeder Empfänger entscheidet selbst, ob er sie überhaupt heranzieht und ob er ablehnt, aussortiert oder nur markiert. Dazu prüfen wir Anschlussart, NAT-Typ und ob ein Werbeblocker oder DNS-Filter mitredet — beides erklärt manche „kaputte" Seite.

Geschwindigkeit

–
Gemessen gegen —
Download —
Upload —
Latenz unter Last —
Wo es klemmt —
Was bedeutet das?

Wichtiger als der Spitzenwert ist die Latenz UNTER LAST (Bufferbloat): Steigt sie stark, während etwas lädt, ruckeln Videocalls und Spiele, sobald jemand im Haushalt etwas herunterlädt. Dagegen hilft „Smart Queue Management" im Router.

MTU & Paketgröße

–
Pfad-MTU zu dir (Server → du) —
Große Antworten (Server → du) —
Passt die Paketgröße? —
Was bedeutet das?

Jede Strecke im Netz hat eine größte zulässige Paketgröße. Ist sie irgendwo kleiner als gedacht und die zugehörige Fehlermeldung wird unterwegs verschluckt, passiert das Unangenehmste, was ein Netz tun kann: Kleine Anfragen gehen durch, große verschwinden lautlos. Genau daher kommen „die Seite lädt nur halb" und „die Datei bleibt bei 90 % stehen".

Erreichbarkeit

–
Aus deinem Browser —
Gegenprobe vom Server —
Liegt es an dir? —
Was bedeutet das?

Die einzige Prüfung, die zwischen „liegt an dir" und „der Dienst ist gestört" überhaupt unterscheiden kann: Dein Browser klopft bei bekannten Seiten an, unser Server tut dasselbe. Klappt es bei uns, aber nicht bei dir, deutet das auf dein Netz — DNS-Filter, Firewall, Adblocker. Scheitert es bei beiden, liegt es eher nicht an dir. Ein Beweis ist es nicht: Dein Browser darf fremde Seiten nur „blind" abrufen (ohne Statuscode, ohne Kopfzeilen, ohne Inhalt). Ein Erfolg heißt deshalb nur „irgendetwas hat geantwortet" — auch eine Fehlerseite zählt —, und ein Fehlschlag kann ebenso an einer Zeitgrenze oder an CORS liegen.

Selbst nachprüfen

Dieselbe Prüfung kannst du im Terminal machen — unter Linux und macOS mit diesen Befehlen:

Dieselben Verbindungsdaten, die diese Seite anzeigt.
curl -s https://ocalhost.net/api/ip/info | jq
IPv4 und IPv6 getrennt ermitteln — zeigt, ob beides funktioniert.
curl -4 -s https://v4.ocalhost.net/api/ipinfo; echo; curl -6 -s https://v6.ocalhost.net/api/ipinfo
Reverse-DNS der eigenen IP nachschlagen.
dig +short -x $(curl -4 -s https://v4.ocalhost.net/api/ipinfo | jq -r .ip)

Die Befehle sind bereits mit deiner Eingabe gefüllt. Weicht ein Ergebnis von dem hier ab: Deine Messung startet an deinem Anschluss, unsere am Server im Rechenzentrum. Andere Startpunkte ergeben andere Wege, andere Zeiten und andere Werte — dazu kommen wechselnde Lastverteilung im Netz (ECMP) und die aktuelle Auslastung auf beiden Seiten.